Auch in diesem Schuljahr engagierte sich die Schulgemeinschaft der 8. Klassen der Edith-Stein-Realschule Alzenau für ein soziales Projekt. Ziel der Aktion war es, die Stiftung „Weg der Hoffnung“ zu unterstützen, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Kolumbien einsetzt und ihnen unter anderem den Zugang zu Bildung ermöglicht.
In der letzten Februarwoche, vom 23.02. bis zum 27.02.2026, organisierten die Klassen einen Kuchenverkauf an der Schule. Viele Lernende beteiligten sich mit selbst gebackenen Kuchen und Muffins, sodass während der Pausen eine große Auswahl angeboten werden konnte. Dank der Unterstützung der Schulgemeinschaft kam dabei die beachtliche Spendensumme von 424 Euro zusammen.
Der Erlös kommt Menschen in besonders schwierigen Lebenssituationen in Villavicencio (Kolumbien) zugute. Mit dem gesammelten Geld wird einem Jugendlichen dort der Besuch einer Berufsschule ermöglicht. Darüber hinaus werden eine Schuluniform sowie die pädagogische Begleitung der Ausbildung für ein Jahr finanziert.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Herrn Mauder, der am 12. März 2026 als Referent der Stiftung an die Schule kam. In einem anschaulichen und abwechslungsreichen Vortrag gab er den Lernenden Einblicke in das Leben in Kolumbien. Neben geografischen und kulturellen Aspekten wurde auch deutlich, welche Wirkung selbst kleinere Spenden haben können und wie konkrete Projekte vor Ort umgesetzt werden.
Die Aktion bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Themen wie Solidarität, Mitgefühl und sozialem Engagement auseinanderzusetzen und zu erleben, wie gemeinsames Handeln konkrete Unterstützung ermöglichen kann. Die inhaltliche Vorbereitung sowie die organisatorische Planung der Spendenaktion wurden von Frau Zipfl übernommen. Im Rahmen des Kuchenverkaufs beteiligten sich auch die Klassen von Frau Brozek, die ihre Lerngruppen für die einzelnen Verkaufstage einteilte und so zur Durchführung beitrug.
Die gelungene Spendenaktion zeigt eindrucksvoll, wie viel durch das Engagement der Schulgemeinschaft erreicht werden kann – ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten.
Pascuala Zipfl




