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Theateraufführung zum Thema "Cybermobbing"

Theateraufführung zum Thema "Cybermobbing"

Fake oder War doch nur Spaß?

Am 19.01.2016 fand für die siebte und achte Jahrgangsstufe der Edith-Stein-Schule Alzenau eine Theateraufführung in der Turnhalle statt. Das Ensemble Radiks reiste dazu extra aus Berlin an und führt ein Stück zum Thema Cybermobbing und Medienkompetenz auf.

Das Stück wurde von jeweils einer Schauspielerin und einem Schauspieler aufgeführt, was bei den Schülern zuerst etwas Erstaunen hervorrief. Beide schlüpften im Verlauf der Aufführung in verschiedene Rollen und agierten zudem als die Erzähler der Geschichte.

In dem Theaterstück selbst geht es um ein siebzehnjähriges Mädchen namens Lea. Lea träumt davon Sängerin zu werden und wird sogar von einer Casting-Agentur aufgenommen. Dies weckt den Neid einiger Mitschüler, besonders aber den von Nadine, Leas vermeintlich bester Freundin. An der Schule beginnen erste Sticheleien und Ausgrenzungen, die sich zunehmend auf diverse Netzwerkportale, unter anderem Facebook und WhatsApp ausweiten. Als Folge der immer schlimmer werdenden Mobbingattacken zieht Lea sich zunehmend zurück. Da sie schließlich erfährt, dass sogar ihr Freund und ihr Vater in dem Fall involviert sind, will Lea sich das Leben nehmen. Gerade noch rechtzeitig wird die Schülerin gefunden und kann gerettet werden.

Wesentlicher Teil des Stückkonzeptes ist, dass sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an das Publikum wenden und so in ein Gespräch und eine erste Nachbereitung überleiten: Es wurde mit den Schülern darüber geredet, wie eine solche Eskalation wie in Leas fiktivem Fall hätte verhindert werden können oder wer an welchem Punkt hätte eingreifen können.

Den Lehrkräften der beiden Jahrgangsstufen wurde Begleitmaterial für eine tiefergehende Nachbereitung des Stückes an die Hand gegeben, welches die Möglichkeit bietet sämtliche Themenfelder des Stückes noch einmal aufzugreifen.

Die Resonanz auf das Stück von Seiten der Schüler war durchwegs positiv und konnte vielleicht auch den ein oder anderen  zum Nachdenken anregen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Radiks bedanken, die es mit ihrer professionellen Aufführung geschafft haben, unsere Schülerinnen und Schüler so in ihren Bann zu ziehen.


Melanie Wirth

Gelesen 680 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 13 Oktober 2016 12:54
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